Siehe auch D30322 - da die alte Formulierung nicht besonders geschlechtersensibel/-neutral ist, schlage ich diese Änderung vor.
Ich bin per sed über docmessages/* und messages/* gegangen, sollte also alles erwischt haben...
| kde-i18n-de | |
| bxela |
Siehe auch D30322 - da die alte Formulierung nicht besonders geschlechtersensibel/-neutral ist, schlage ich diese Änderung vor.
Ich bin per sed über docmessages/* und messages/* gegangen, sollte also alles erwischt haben...
| Lint Skipped |
| Unit Tests Skipped |
Die Änderung führt zu einer etwas anderer Bedeutung:
Übersetzerteam → ein Team von Übersetzerinnen und Übersetzer Übersetzungsteam → ein Team, in dem es um die Übersetzung geht Entwicklerteam → ein Team von Entwicklerinnen und Entwickler Entwicklungsteam → ein Team, in dem es verschiedene Menschen (z.B. auch Manager) etwas zu Entwicklung beitragen
Man muss es sich vor solchen Änderungen wirklich gut überlegen, ob man dadurch nicht nur neue Fans gewinnt, sondern eventuell einige vergrault: KDE-Benutzer, Entwickler und nicht zuletzt Übersetzer. Z.B. wie man der KDE-i18n-de-Mailingliste (Juni - Juli 2024) entnehmen kann, gab es bereits Wünsche, bei der Übersetzung zu gendern. Damals kam prompt der Vorschlag, doch lieber ein neues Genderübersetzungsteam zu gründen (wenn man es möchte).
Inklusive Sprache basiert auf einer Illusion, dass sie alle Menschen miteinschließt. Sie spricht zwar neue Gruppen an.
Jedoch ist sie selbst exklusiv, denn sie schließt auch manche aus. Z.B. fühlt sich nicht jeder angesprochen,
wenn man über Mitarbeitende, Software-Nutzende, Software-Entwickelnde, Übersetzende usw. redet.
Und da diese neue "inklusive" Sprache exklusiv ist, sollte sie am besten parallel zur "alten" deutschen Sprache existieren und diese nicht ersetzen.
So finde ich folgenden Vorschlag gut:
"Gegen ein optionales kde-i18n-de-gegendert-Sprachpaket (analog Auswahl Sie/Du), wer das denn möchte, hätte ich nichts einzuwenden, aber wir kommen ja aktuell schon kaum hinterher, die UI zeitnah zu übersetzen."
Aus: https://mail.kde.org/pipermail/kde-i18n-de/2024-July/016271.html
Hier der ganze Thread zum Durchblättern:
Juni 2024: https://mail.kde.org/pipermail/kde-i18n-de/2024-June/016252.html
Juli 2024: https://mail.kde.org/pipermail/kde-i18n-de/2024-July/016271.html
P.S.: Ich könnte zwar mit der Änderung "Entwicklerteam → Entwicklungsteam" leben, jedoch nicht mit "Entwickler → Entwickelnde".
Die englischen Originalstellen sind nicht stringent, mal developers, mal development. Unter dem Gesichtspunkt finde ich Entwicklungsteam als Einheitsübersetzung völlig in Ordnung, Entwicklerteam war auch nicht ganz korrekt.
Grundlagendiskussionen gehören eher in die Mailingliste und nicht hier her.
Grundlagendiskussion in der Mailingliste wäre wünschenswert, stimme ich zu. Wenn jedoch ein (Sprach-)Änderungsvorschlag ohne vorherige Diskussion eingereicht wird, bleibt nur eine Möglichkeit: darauf zu reagieren. Stillschweigende Änderungen finde ich ungerecht, deswegen habe ich meine Meinung hier geäußert.
Ich bin grundsätzlich für die Sprachvielfalt. Slang, geschlechterneutrale, geschlechtersensible, non-binäre, usw. Sprachvarianten haben ihre Berechtigung in bestimmten Gruppen. Jedoch muss man sich festlegen, welche Variante man für die Übersetzung im jeweiligen Team betreibt. Für dieses Team gilt die Aussage: "Neue deutsche Rechtschreibung", siehe Kapitel „Sprachstil“ unter https://community.kde.org/KDE_Localization/de/HandbuchUebersetzung
Wie ich in meinem vorigen Kommentar geschrieben habe, kann ich mit der Änderung "Entwicklerteam → Entwicklungsteam" leben, obwohl das eine etwas andere Bedeutung hat. "Team der Entwicklerinnen und Entwickler" wäre z.B. die optimale Lösung.
Die zweite Definition trifft ja, gerade bei FOSS-Projekten, durchaus zu - beispielsweise gibt es Menschen, die zwar nicht direkt Code beisteuern, aber etwa durch Bugreports oder andere Formen von QA die Entwicklung vorantreiben. Und "Manager" wie die Organisation hinter KDE e.V. machen die ganze Entwicklung erst möglich und sind für mich auch Teil des Teams.
Mehr wollte ich auch nicht ändern ;)
Alle Strings zu gendern war überhaupt nicht mein Ziel. Aber wo es - so wie hier - relativ einfach geht und niemandem "weh tut", bin ich schon dafür, geschlechtsneutrale Formulierungen zu verwenden.
einverstanden.
Mehr wollte ich auch nicht ändern ;)
Alle Strings zu gendern war überhaupt nicht mein Ziel. Aber wo es - so wie hier - relativ einfach geht und niemandem "weh tut", bin ich schon dafür, geschlechtsneutrale Formulierungen zu verwenden.
I see ;-)
Da es sich hier nur um eine Stringersetzung geht, akzeptiere ich diese. Später (in anderen RRs) müssen viele dieser Zeilen nochmal auf Fehler geprüft werden (veraltete/"fuzzy" Einträge usw.).